krakau mit hund besichtigen

Krakau mit Hund entdecken

Am 26. August, feierten wir den Internationalen Tag des Hundes. Viele von uns haben einen Vierbeiner zu Hause. Während das Reisen mit einer Katze meist auf einen isolierenden Transportbehälter hinausläuft, kann man mit einem Hund die Welt durchaus gemeinsam erkunden. Das Thema Fliegen mit Hund ist ein eigenes Kapitel – heute konzentrieren wir uns darauf, wo man in Krakau mit Hund hineinkommt.

Krakau mit Hund besichtigen– Die Altstadt: Praktische Tipps

Ich beginne mit der beliebtesten Tour durch Krakau: der Altstadt. Der Großteil der Besichtigung findet im Freien statt, daher ist es kein Problem, den Hund mitzunehmen. Natürlich ist klar, dass man mit Hund keine Kirchen betreten darf, aber man kann sie von außen bewundern und besprechen. Dasselbe gilt für die Museen in Krakau sowie das Gelände des Wawel-Hügels. Auch der Innenhof des Collegium Maius – des ältesten Gebäudes der Jagiellonen-Universität – ist für Hunde tabu. Dennoch kannst du mit deinem Hund und einem Stadtführer den Barbakan mit erhaltenen Stadtmauern, die Floriańska-Straße, den wunderschönen Hauptmarkt, das Universitätsviertel und den Wawel von außen sehen – und so die Führung intensiv genießen.

Siehe auch: Krakau in zwei Tagen

Krakau mit Hund besichtigen – Kazimierz, das jüdische Viertel: Praktische Tipps

Es gibt ein altes jüdisches Sprichwort: „Ein Jude mit Hund ist entweder kein Jude oder ein Hund“, was darauf zurückgeht, dass orthodoxen Juden das Halten von Hunden untersagt war. Nichtsdestotrotz lässt sich Kazimierz – das Viertel mit Dutzenden noch stehenden Synagogen – wunderbar mit Hund erkunden, am besten mit Hund und Stadtführer. Wie bei Kirchen ist auch der Zutritt zu aktiven Synagogen mit Hund nicht gestattet. Bei meinen Führungen besuchen wir meist eine ehemalige Synagoge, in der ich erkläre, was eine Synagoge ist und wie sie aufgebaut ist. Die Betreiber der Buchhandlung in der ehemaligen Synagoge heißen auch Hunde stets willkommen. Das gilt auch für andere Teile Krakaus – es gibt kleine Einschränkungen, aber den Großteil der Stadt kann man mit seinem Hund erkunden.

Hund? Nicht kaufen – adoptieren!

Zum Schluss möchte ich euch Zamek vorstellen, mit dem ich seit fast sechs Jahren ein gemeinsames Junggesellenleben führe. Zu Beginn der Pandemie im April 2020 entschied ich, dass es Zeit für einen Hund war. Für mich kam nur ein Tier aus dem Tierheim infrage. Eine Auswahl vor Ort war nicht möglich – vielleicht auch besser so – also wählte ich aus dem Katalog einen kleinen Mischling im Jack-Russell-Typ, damals 2,5 Jahre alt, namens Zamek. Ein Energiebündel, stur aber gehorsam, unglaublich intelligent. Auf den Fotos – neben Hunden aus meinen Touren – seht ihr auch die weiße Hündin Mafia, ebenfalls aus dem Tierschutz, in ihrem Fall von einer Kette in einem Bergkurort gerettet. Kauft keinen Hund – adoptiert einen. Bis bald in Krakau!